1 Jahr Mopped-Blog
Mittwoch, September 10th, 2008Mein Mopped-Blog ist jetzt schon ein Jahr alt. Wie die Zeit vergeht…
Mein Mopped-Blog ist jetzt schon ein Jahr alt. Wie die Zeit vergeht…
Grrr. Irgendwie hat es das Blog zerissen … Ich werde das bald wieder reparieren. Bitte wartet ein wenig … Sorry!
Update: nun ist alles (bis auf den BMW-Artikel, der kommt heute abend noch) wieder online. Weiß der Kuckuck, was da los war…
Ein erneuter Umzug steht an. Diesmal wegen Erneuerung der Server seitens meines Hosters. Dafür kann ich diesmal nichts! Bis Ende Februar sollte hoffentlich alles erledigt sein.
Unbedingt ansehen: die Website zur Weltumseglung meines früheren Chefs und Kollegen, jetzt meines Freundes Petr Bradatsch.
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Weg vom eigenen Blech!
Alles umziehen, was eine Arbeit!
Gestern, am 01.10., ein Montag, auf dem Weg nach Frechen zur Grube Carl habe ich das wohl größte Schwein meiner Autofahrer-”Laufbahn” gehabt.
Bei ca. 140 Sachen kurz vor Köln-Fühlingen tat es einen brutalen Schlag und das Auto hat gerattert wie verrückt. Ich habe auf dem Seitenstreifen angehalten und vermutet, dass ich einen Platten habe. Denkste! Alle Reifen OK. Also mal drunter gucken, ob was lose ist. Nichts. Komisch! Wieder rein ins Auto und losgefahren. Bei ca. 80 km/h fing es wieder an zu rappeln. Die nächste Ausfahrt war dann zwangsläufig meine (es ist ja auch so unangenehm, mit 60 über die Bahn zu schleichen), man kann ja nie wissen. Wieder anhalten, wieder nachsehen. Ich habe es dann erst beim zweiten Rundgang gesehen. Eine kleine Beule an der Aussenseite des Reifens und ein fehlendes Stück auf der Lauffläche. Glücklicherweise stand ich nicht wieder auf dem Schaden, wie das wohl auf dem Standstreifen der Fall gewesen sein muss.
Ich versuche also, eine Tankstelle zu finden, wo man mir den Ersatzreifen montieren kann. Einige Kilometer (und Flüche) später finde ich tatsächlich eine Tankstelle, nur um festzustellen, dass die gar keine Werkstatt haben. Und erst recht keine Ahnung! Immerhin wurde mir der Weg zu einer angeblich nahen Ford-Werkstatt gewiesen. Nun, gut. Zurück marsch-marsch. Jetzt klapperte es schon bei 30. Na super! Kurz vor einer Ampel war es dann soweit: der Reifen hat aufgegeben. Rechts ran, ADAC rufen, Kunde über die Verspätung informieren und warten.
Der arme Pannenhelfer hat sich dann ganz schön abstrampeln müssen, um die Schrauben auf zu bekommen, dabei noch einen Teil meines Bordwerkzeugs ruiniert (wofür er aber nichts konnte, das Ding war auch komplett ungeeignet für den Knochenjob!), aber den Ersatzreifen montiert. Alleine mit dem Bordwerkzeug hätte ich das nie geschafft.
Heute, 02.10. mittags war ich dann beim Autoschrauber meines Vertrauens und habe praktischerweise gleich die Winterräder montieren lassen. Den beschädigten Reifen hat er gleich abgezogen, nachdem wir beim Rollen des Reifen absolut merkwürdige Geräusche aus dem Inneren (!!) des Rades gehört haben. Wir haben erst nicht geglaubt, was da drin war. Ein Stahl-Meißel, 30 cm lang. Ich muss den mit dem Vorderreifen beim darüber fahren leicht aufgestellt und dann mit dem Hinterrad “eingefangen” haben.
Ich hatte dann für ein paar Minuten leicht zittrige Knie. Besonders, nachdem mir nochmal erklärt wurde, was der Reifenplatzer bei der Geschwindigkeit mit meinem Auto und mir hätte anstellen können. Offenbar hat der hintere Teil des Meißels das “Einschussloch” soweit abgedichtet, dass sich das Rad nicht schlagartig aufgelöst hat. Die Felgeninnenseite hat eine Delle, die man auch aussen noch sehen kann. Immerhin taugt die Felge noch für den Ersatzreifen.