Archive for September, 2007

Noch mehr Möhne

Montag, September 24th, 2007

Am Sonntag, 23.09.2007 gings schon vormittags los. Um 10:30 auf Mopped und erstmal tanken. Leider hat sich Sabine’s Ex ihr Motorrad geliehen, so dass sie nicht mit konnte. Am Südufer des Möhnestausees ist es noch schöner als am Nordufer, außerdem sind da viele der Straße komplett neu und super zu fahren. Nach 2 Stunden die Gegend “erfahren” wollte ich bei Geronimo was trinken und essen. Leider war’s da so voll, dass ich (und mehrere Andere) nicht mal einen Platz fanden, um das Motorrad zu parken. An einen Tisch oder Sitzplatz auf der Terrasse/Veranda war überhaupt nicht zu denken.

Café Geronimo

Kurzerhand bin ich weiter und über Niederense, Neheim und Hachen nach Langscheid zur Sorpe gefahren. Wenigstens gab’s bei Stavros noch einen Platz. Es ging zu, wie’s immer bei schönem Wetter bei Stavros zugeht ..

.Stavros Stavros

Nachdem ich fast eine Stunde “vergammelt” und gequatscht habe, ging’s dann über Sundern, Stockum, Affel, Neuenrade und Balve zurück Richtung Hönnetal und durch Menden nach Hause. Nach 5 Stunden und 190 km war’s dann auch gut.

Tour um die Möhne

Samstag, September 22nd, 2007

Heute, Samstag 22.09.2007 bin ich nachmittags losgefahren, ein bisschen um die Möhne fahren. Der erste Halt war an der Staumauer. Dann ging es weiter im großen Bogen ostwärts ans Ende des Stausees und durch den Arnsberger Wald über Hirschberg, Oeventrop und Breitenbruch wieder zurück zur Staumauer.

Möhnesee Staumauer

Die zwei Bilder sind von der Staumauer aus aufgenommen.

Zurück ging’s über Ense, Echthausen, Wimbern, Menden und Wickede. Heute waren es 135 km bei Sonnenschein und 25 Grad.

Vielleicht kann ich Sabine morgen motivieren mitzufahren.

Motorradfahren am Wochenende (15./16.09)

Dienstag, September 18th, 2007

Samstag und Sonntag (15.09. und 16.09.2007) nachmittags bin ich alleine (leider) durch die Gegend gefahren, den Kopf frei blasen.Am Samstag war ich im Naturpark bergisches Land unterwegs. Über Schwerte, Hagen, Halver und Hückeswagen bis zur Großen Dhünntalsperre. Dort hab’ ich ein bisschen in der Sonne gesessen. Ein schönes Fleckchen inmitten hügeliger Landschaft. Dummerweise gibt es da sonst nicht viel zu sehen und es war auch kein Café in Sichtweite. Zur Staumauer muss man laufen, dazu war ich aber zu faul :-(

Dhünntalsperre

Auf dem Rückweg habe ich noch ein Ticket kassiert, die schöne Strecke von der Sperre weg ist für Motorradfahrer gesperrt. Das Schild (ich habe nachgesehen) hängt aber auch in 3,50 m Höhe und ist fast zugewachsen. Schweinerei!

Zurück bin ich dann über Wipperfürth, Radevormwald, Ennepetal und Hagen (Pause am Freilichtmuseum) sowie wieder über Schwerte nach Hause gefahren. Insgesamt 220 Kilometer bei schönem, trockenen Wetter.

Am Sonntag war ich im Sauerland unterwegs, leider wieder alleine, obwohl die Fahrt sehr schön war, bei sehr wenig Verkehr. Durchs Hönnetal zum Sorpesee (wo es am Motorradtreff nur so gewimmelt hat),

Sorpesee

von dort aus über Neuenrade und Werdohl zur Versetalsperre (ein kleiner Abstecher zur Fürwiggetalsperre war auch drin, das lohnt aber eigentlich nicht, obwohl es interessant war, diese komplett leer zu sehen). An der Oestertalsperre nahe Plettenberg habe ich kurz halt gemacht. Direkt am Wasser gibt es dort ein kleines Restaurant mit Terrasse, das allerdings so voll war, dass ich keine Lust hatte mich dort rein zu quetschen.

Wenn ich geahnt hätte (ich Depp hätte ja auch mal auf die Karte sehen können), dass es bis zum Biggesee so nah ist, wäre ich dort auch noch vorbeigefahren. Das kann ich ja ein andermal machen. Ich bin dann lieber zu einem kleinen Waldhotel zurück, das ich auf dem Hinweg entdeckt habe und mich in die Sonne gesetzt.

Herscheider Mühle


Zurück ging es dann über Neuenrade und Balve durch Menden nach Hause. An diesem Tag 185 km bei strahlendem Wetter. Ich hätte noch weiterfahren können.

Motorrad-Tour 2007 zum Nürburgring

Mittwoch, September 12th, 2007

Vom 07.09.07 bis 09.09.07 haben wir zum vierten Mal unsere (jährliche) Motorradtour in die Eifel zum Nürburgring gemacht. Mit 864 Gesamtkilometern in 2 1/2 Tagen waren wir wieder ganz gut unterwegs. Glücklicherweise waren alle Tage trocken, obwohl es bedeckt war und ab und zu nach Regen aussah. Lediglich am letzten Tag hatten wir auf der Heimfahrt zwei kurze Nieselperioden von jeweils 5 Minuten. Als wären wir dem drohenden Regen immer davon gefahren!

Am Freitag sind wir also um kurz nach 13:00 Uhr losgefahren. Marc hat die Strecke ausgesucht und uns mit Karte und Navi eine schöne Tour Richtung Eifel geführt. In Bad Hönningen haben wir eine kurze Pause gemacht und sind dann mit der Rheinfähre nach Bad Breisig übergesetzt. Als wir am Ring ankamen, um ein bisschen zu gucken, war schon nichts mehr zu sehen, woraufhin wir uns Richtung Hotel aufgemacht haben. Übernachtet haben wir (wie schon die letzten drei Male) in Barweiler im schönen Hotel Hüllen, das wir nur wärmstens weiterempfehlen können.

Hotel Hüllen

Am Abend haben wir nach gutem Essen noch ordentlich gebechert. Es gab mindestens acht Gründe für eine Runde: Rainer war zum ersten Mal dabei, Bohni kam zu spät zum Treffpunkt, ich habe das älteste Mopped, usw. usf. Später haben wir uns wie meistens an die Theke gesetzt und sind mit Beate und Astrid aus Köln ins Gespräch gekommen, die das letzte Wochenende ihres gemeinsamen Motorrad-Urlaubs im Hotel Hüllen verbrachten. Zu fortgeschrittener Stunde sind die Jungs dann nach und nach schlafen gegangen, und ich habe mich mit Beate und Astrid noch unterhalten. Ziemlich spät (schätzungsweise 2:00 Uhr) und ziemlich angetrunken bin ich dann auch auf’s Zimmer verschwunden.

FZ750

Vom Hotel aus haben wir am Samstag 08.09.07 ab 10:00 Uhr unsere Tagestour nach und durch Luxemburg mit am Ende über 400 km begonnen. Der Tag war bedeckt und wolkig, aber trocken, eigentlich sehr angenehm zum fahren, weil es nicht zu kalt oder zu heiß war. Kleinere Probleme haben uns nur die Umleitungen auf der Strecke bereitet; das Navi (und Marc auch) war ziemlich durcheinander, weil wir oft anders gefahren sind, als das Gerät wollte. Eine große Gruppe holländischer Motorradfahrer, die im gleichen Hotel übernachtet hat, war am gleichen Tag rund um den Nürburgring unterwegs und ist (sehr zu unserer Verwunderung) nass geworden.

Luxemburg Nordschleife

Am späten Samstag Nachmittag haben wir uns nach der Rückkehr aus Luxemburg entschlossen, alle eine Runde über die Nordschleife zu fahren. Nachdem das “abgehakt” war, sind wir zum Hotel zurück, umziehen, duschen (und dabei aufwärmen, da es schon etwas kühl geworden war) und haben uns unten getroffen und beim Essen noch über den vergangenen Tag diskutiert. Anfangs war das Restaurant sehr voll und laut, weil wieder die Pilger zur Wallfahrtskirche Barweiler da waren. Nach gut einer Stunde zogen aber die letzten ab und es wurde ruhiger.

Nach dem Essen habe ich mich dann zu Beate und Astrid auf einen Schnack gesetzt, was natürlich nicht ohne Kommentare der anderen Jungs abging… Egal, dachte ich mir, lass’ die Brüder reden! Das war auch sehr gut so: ich habe mich super unterhalten.

Die beiden Kölner Mädels mit ihren BMW 650 GS, die schon über 1800 km in ihrer Urlaubswoche in Frankreich und Belgien unterwegs waren, sind am Samstag nur 80 km weit gekommen. Da hat wohl die kurze Nacht und übermäßiger Bierkonsum am Vorabend seine Spuren hinterlassen. Beate hat bei einer Pause vergessen, ihren Seitenständer auszuklappen und leider ihre Maschine umfallen lassen. Glücklicherweise ist bis auf ein paar Schrammen am Lenker-Protektor nichts passiert. Schön, dass sie herzlich darüber lachen konnte! Danach hatten die beiden die Nase voll, sind zum Hotel zurück und haben den Nachmittag verdöst :-)

Astrid und Beate 650GS

Beate hat mir die Bilder ihrer Fahrt gezeigt, wir haben die Köpfe zusammen gesteckt und uns über alles Mögliche unterhalten.

Sonntag morgen sind wir dann alle aufgebrochen: zuerst die holländische Gruppe mit Mords-Getöse vor dem Hotel. Die waren so laut, dass sich die Nachbarn bei der Wirtsfamilie beschwert haben, was noch nie vorgekommen ist! Danach sind Beate und Astrid gefahren und schließlich auch wir. Erst haben wir noch ein wenig in Adenau bei den Touristenfahrten zugesehen, haben getankt und sind früher als gedacht weitergefahren. Zurück ging es über diverse Nebenstraße und Dörfer durch den Naturpark Bergisches Land über Much sowie an Wipperfürth und Hagen vorbei nach Fröndenberg. Am Ausgangspunkt haben wir uns verabschiedet und jeder ist nach Hause gefahren.

Eine schöne Tour, die wir nächstes Jahr garantiert wieder machen!