Archive for Oktober, 2007

Sonntagstour zum Biggesee

Sonntag, Oktober 14th, 2007

Heute, Sonntag 14.10.2007 bin ich bei viel Sonne nachmittags zum Biggesee gefahren. Durchs Hönnetal über Balve mit einem Schlenker durch Küntrop über Affeln nach Plettenberg und am Oestertal vorbei über Attendorn bis zum Biggesee.

Biggesee

Am Bigge-Grill war die Hölle los, jede Menge Moppeds und Leute; ich habe fast 10 Minuten für den Kaffee anstehen dürfen, dolle Wurst!

Biggegrill

Nach der Pause ging’s südlich über Bremge und Niederhelden Richtung Finnentrop und von dort am Skigebiet Wildewiese vorbei über Allendorf (das hab’ ich in den letzten Wochen wahrscheinlich auch 8 mal gesehen :-)) und Amecke zur Sorpe. Schnell bei Stavros noch einen Kaffee und ein bisschen in der Sonne sitzen. Wie immer bei schönem Wetter war’s da auch rappelvoll. Das letzte Stück wieder zurück durchs Hönnetal und über Lendringsen sowie Oesbern nach Wickede und dann nach Hause. Irgendwie bleib’ ich immer so um die 180km; heute waren es auch wieder 182. Lustig!

Ist das ein zweiter Geburtstag?

Dienstag, Oktober 2nd, 2007

Gestern, am 01.10., ein Montag, auf dem Weg nach Frechen zur Grube Carl habe ich das wohl größte Schwein meiner Autofahrer-”Laufbahn” gehabt.

Bei ca. 140 Sachen kurz vor Köln-Fühlingen tat es einen brutalen Schlag und das Auto hat gerattert wie verrückt. Ich habe auf dem Seitenstreifen angehalten und vermutet, dass ich einen Platten habe. Denkste! Alle Reifen OK. Also mal drunter gucken, ob was lose ist. Nichts. Komisch! Wieder rein ins Auto und losgefahren. Bei ca. 80 km/h fing es wieder an zu rappeln. Die nächste Ausfahrt war dann zwangsläufig meine (es ist ja auch so unangenehm, mit 60 über die Bahn zu schleichen), man kann ja nie wissen. Wieder anhalten, wieder nachsehen. Ich habe es dann erst beim zweiten Rundgang gesehen. Eine kleine Beule an der Aussenseite des Reifens und ein fehlendes Stück auf der Lauffläche. Glücklicherweise stand ich nicht wieder auf dem Schaden, wie das wohl auf dem Standstreifen der Fall gewesen sein muss.

Ich versuche also, eine Tankstelle zu finden, wo man mir den Ersatzreifen montieren kann. Einige Kilometer (und Flüche) später finde ich tatsächlich eine Tankstelle, nur um festzustellen, dass die gar keine Werkstatt haben. Und erst recht keine Ahnung! Immerhin wurde mir der Weg zu einer angeblich nahen Ford-Werkstatt gewiesen. Nun, gut. Zurück marsch-marsch. Jetzt klapperte es schon bei 30. Na super! Kurz vor einer Ampel war es dann soweit: der Reifen hat aufgegeben. Rechts ran, ADAC rufen, Kunde über die Verspätung informieren und warten.

Der arme Pannenhelfer hat sich dann ganz schön abstrampeln müssen, um die Schrauben auf zu bekommen, dabei noch einen Teil meines Bordwerkzeugs ruiniert (wofür er aber nichts konnte, das Ding war auch komplett ungeeignet für den Knochenjob!), aber den Ersatzreifen montiert. Alleine mit dem Bordwerkzeug hätte ich das nie geschafft.

Heute, 02.10. mittags war ich dann beim Autoschrauber meines Vertrauens und habe praktischerweise gleich die Winterräder montieren lassen. Den beschädigten Reifen hat er gleich abgezogen, nachdem wir beim Rollen des Reifen absolut merkwürdige Geräusche aus dem Inneren (!!) des Rades gehört haben. Wir haben erst nicht geglaubt, was da drin war. Ein Stahl-Meißel, 30 cm lang. Ich muss den mit dem Vorderreifen beim darüber fahren leicht aufgestellt und dann mit dem Hinterrad “eingefangen” haben.

Lauffläche Innenseite Meißel

Ich hatte dann für ein paar Minuten leicht zittrige Knie. Besonders, nachdem mir nochmal erklärt wurde, was der Reifenplatzer bei der Geschwindigkeit mit meinem Auto und mir hätte anstellen können. Offenbar hat der hintere Teil des Meißels das “Einschussloch” soweit abgedichtet, dass sich das Rad nicht schlagartig aufgelöst hat. Die Felgeninnenseite hat eine Delle, die man auch aussen noch sehen kann. Immerhin taugt die Felge noch für den Ersatzreifen.